Hessische Hallenmeisterschaften Aktive/U18 am 20./21.01.2018

Annika Knust 2.v.r. Foto: Tobias Hochstein
Annika Knust 2.v.r. Foto: Tobias Hochstein

22.01.2018 (TH) - Bei den Hessischen Hallenmeisterschaften waren in diesem Jahr in der weiblichen U18 Annika Knust  und bei den Männern Marc Veit am Start. Krankheitsbedingt musste der der zweite gute Sprinter Daag Driller kurzfristig absagen. Annika stattdessen war über die 60m, 60m Hürden und 200m am Start. Nachdem die Generalprobe vor zwei Wochen ebenfalls in Frankfurt gründlich schief ging, konnte sie wieder gute Leistungen in den drei Disziplinen erbringen.

 

Los ging es Samstag mit den 60m. Im vergleich konnte sie sich hier deutlich steigern, blieb allerdings knapp über ihrer Bestzeit von vor Weihnachten. Insgesamt war es jedoch ein guter Lauf mit einem guten Start. Am Ende blieb die Uhr bei 8,46sec stehen. Bei einer Bestleistung von 8,40sec ist die Zeit in Ordnung.

Vor dem 200m Start. Foto: Tobias Hochstein
Vor dem 200m Start. Foto: Tobias Hochstein

Marc Veit stieß in der Männerkonkurrenz die Kugel auf 12,45m und erreichte damit den 7.Platz. Zufrieden war er mit seiner weite aber nicht, da er eigentlich immer das Ziel von 13 Meter immer vor Augen hat.

 

Am Sonntag war Annika zunächst über die 200m am Start. Für sie persönlich war es jedoch nicht optimal, dass die 200m vor den 60m Hürden lagen, diese Schwierigkeit war aber einkalkuliert. Diese Schwierigkeit meisterte sie aber sehr gut. Unglücklicherweise wurde sie in den neunten und letzten Zeitlauf gesetzt. Da es bis dahin schon etwas Verzögerung im Ablauf gab blieb ihr schon jetzt weniger Zeit zwischen den 200m und den 60m Hürden. Dadurch, dass sie aber über die 200m im letzten und somit schnellsten Lauf startete, war auch ihre Zeit für die Halle sehr gut. Sie lief in 28,00sec die 200m und somit über eine Sekunde schneller als vor zwei Wochen, schneller lief sie die Strecke in der Halle aber nie. Ihre beste Zeit war bis dahin 28,76sec. Bis zu den ersten 200m Läufen im Freien wird dann auch wieder ihre absolute Bestzeit angegriffen.

Annika Knust über die 60m Hürden 3.v.r. Foto: Tobias Hochstein
Annika Knust über die 60m Hürden 3.v.r. Foto: Tobias Hochstein

Mit wenig Erholung bis zu den Hürden ging es dann auf die kurze Distanz. Diesmal war Annika direkt im ersten Lauf an der Reihe. Trotz der vorherigen Belastung lief sie einen sehr guten Lauf, der wahrscheinlich auch die Qualifikation für die Süddeutschen Meisterschaften bedeutet hätte, wenn die Zeit angehalten hätte. Dadurch musste der Lauf wiederholt werden. Es blieb die Frage, ob sie einen so guten Lauf noch einmal auf die Bahn zaubern konnte. Glücklicherweise schaffte sie das, wenn auch vermutlich, bei gestoppten 9,56sec, die Süddeutsche Qualifikation nicht mehr erreicht wurde. 9,56sec bedeuteten dennoch eine Verbesserung der persönlichen Bestleistung in ihrem zweiten Hürdenlauf über die neuen Abstände um fast zwei Zehntelsekunden. 

 

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