Nationales Vorweihnachtskriterium in Stadtallendorf am 16./17.12.2017

Daag Driller beim Weitsprung auf 5,55m. Foto: Tobias Hochstein
Daag Driller beim Weitsprung auf 5,55m. Foto: Tobias Hochstein

19.12.2017 (TH,MS) – Zum Jahresabschluss stand für die Jugendlichen und Aktiven auf der Bahn am dritten Adventswochenende noch ein letzter Wettkampf des Jahres auf dem Programm. Am Samstag ging es früh los für unsere Athleten. Abfahrt 7.30Uhr von der Großsporthalle ins mittelhessische Stadtallendorf. Am Start waren mit Annika Knust, Daag Driller und Marc Veit drei Starter für die LG. Hinzukamen noch Dimitar Dimitrov und Tobias Hochstein, die ab Januar die Farben der LG-Rüsselsheim tragen werden.

 

Der frühe Wettkampfbeginn war kein Problem für unsere Sportler. Es fing mit dem Weitsprung der M15 mit Daag Driller und Dimitar Dimitrov sehr gut an. Während Dimitar noch 2cm hinter seiner Bestleistung blieb, konnte Daag sofort im ersten Versuch eine neue persönliche Bestleistung aufstellen. Dabei überbot er seine Bestleistung aus Hanau deutlich und flog 47cm weiter auf 5,55m. Damit sprang sich Daag auch ins Finale auf den 7.Platz. Für Dimitar reichte es zu Platz 12.

Annika Knust auf den 60m zur neuen Bestleistung. Foto Tobias Hochstein
Annika Knust auf den 60m zur neuen Bestleistung. Foto Tobias Hochstein

Über die 60m in der Halle starteten dann alle männlichen Starter. Die beste Zeit lief hierbei wiederrum Daag in 7,73s im Zwischenlauf. Seine Zeit aus Hanau verbesserte er damit zwar nicht, war aber auch nur zwei Hundertstelsekunden dahinter. Nachdem im Vorlauf noch etwas schwer aus den Blöcken kam war der Zwischenlauf vom Start weg ein guter Lauf. Bei den Männern liefen Tobias Hochstein in 7,93s und Marc Veit in 8,07s die 60m. Dimitar konnte seine Zeit aus Hanau um eine Hundertstelsekunde auf 8,40s verbessern. Überraschungen gab es im Kugelstoß der M15. Hier zeigte Dimitar, was sein Trainer schon lange wusste, dass er die Kugel eigentlich weit über die 10m-Marke stoßen kann. Seine alte Bestleistung verbesserte er von 9,53m auf 10,81m. Ihm fehlten am Ende nur noch 19 Zentimeter zur Hessenquali. Auch Daag verbesserte sich um 30 Zentimeter auf 9,40m, obwohl er die Disziplin eher selten trainiert eine gute Leistung. Mit 12,63m präsentierte sich Marc Veit mit der ungeliebten Hallenkugel gut in Form.

200m Annika Knust. Foto: Tobias Hochstein
200m Annika Knust. Foto: Tobias Hochstein

Als letzte Disziplin standen für Daag noch die 200m auf dem Programm. Seine Bestzeit aus dem Sommer konnte er zwar nicht ganz erreichen, lief aber dennoch für einen langen und anstrengenden Wettkampf in 25,49s eine gute Zeit.

  

Etwas schwieriger gestaltete sich der Wettkampf für Annika Knust, die mit Trainingsrückstand in den Wettkampf ging. Dennoch konnte sie zunächst im Vorlauf über die 60m ihre Bestleistung auf 8,40s verbessern. Im Zwischenlauf konnte sie allerdings ihre Leistung nicht ganz erreichen. Beim Weitsprung konnte sie kein Ergebnis erzielen und blieb leider ohne gültigen Versuch. Im Einspringen stimmte der Anlauf zwar, im Wettkampf selbst passte dieser nicht mehr. Ein Grund hierfür ist aber sicherlich das fehlende Anlauftraining für den Weitsprung, den wir im Winter nicht gezielt trainieren können. Über die 200m lief sie gut los, allerdings schwand die Kraft durch den Trainingsrückstand merklich. Dazu kam wie für Daag auch die ungewohnt enge Runde in der Halle. An ihre Bestzeit kam sie jedoch nicht mehr heran, so blieb die Zeit bei 28,76s stehen. Als Training unter Wettkampfbedingungen vor den anstehenden Meisterschaften in der Halle aber eine gute Vorbereitung.

Tag 2

Zufriedene LG-Starter. Foto: Maja Schweinsberg
Zufriedene LG-Starter. Foto: Maja Schweinsberg

Am zweiten Tag des Vorweihnachtskriteriums in Stadtallendorf waren die Altersklassen U12 und U14 am Start. Aus der LG Rüsselsheim waren 5 Athletinnen und Athleten des Jahrgangs 2006 gemeldet. Für alle fünf war es der erste Wettkampf in einer Leichtathletikhalle mit Rundbahn, umso erfreulicher ist es, dass sie ihre Leistungen der Sommersaison trotz anfänglich großer Nervosität wiederholen oder sogar verbessern konnten. Insgesamt platzierten sie sich 8 Mal unter den besten 8 Startern und durften neben einer Urkunde auch jede Menge Süßigkeiten mit nach Hause nehmen.

Besonders gut lief es an diesem Tag für Nico Bergelt. Er konnte seine persönliche Bestleistung in allen drei bestrittenen Disziplinen verbessern und landete damit 

 

Hochsprung Jule Walther über 1,23m. Foto: Maja Schweinsberg
Hochsprung Jule Walther über 1,23m. Foto: Maja Schweinsberg

auch gleich drei Mal unter den besten acht. Nico wurde mit 7,64s 6. Im 50m-Sprint, er sprang 4,30m weit und 1,25m hoch und erreichte dort die Plätze 4 und 6.

 

Jule Walther und Marie Weiglein-Alonso begannen den Tag mit dem Weitsprung, den sie zufrieden mit 4,00m und 4,08m auf den Plätzen 8 und 9 beenden konnten. Voll motiviert gewannen sie danach ihre jeweiligen Vorläufe im 50m Sprint und konnten in den Zwischenläufen beide zu neuen Bestleistungen laufen (Jule: 8,17s; Marie: 7,81s). Jule glänzte zudem nachmittags im Hochsprung mit 1,23m im Scherensprung, die ihr den 5. Platz einbrachten.

  

Noah Ogbe und Sebastian Reimann lieferten am Vormittag ebenfalls gute Leistungen im Sprint und im Weitsprung ab, wo sich vor allem Noah mit 3,83 m und neuer persönlicher Bestleistung auf Platz 8 hervortat. Der spannendste Wettkampf (zumindest für Trainer und Eltern) war jedoch der abschließende 800 m-Lauf, an dem Noah und Sebastian teilnahmen. Die beiden Athleten der LG führten die Gruppe von 

800m Lauf M11 Noah Ogbe und Sebastian Reimann. Foto: Maja Schweinsberg
800m Lauf M11 Noah Ogbe und Sebastian Reimann. Foto: Maja Schweinsberg

Anfang an und legten ein schnelles Tempo vor, bei dem sich die anderen Athleten bemühen mussten, um folgen zu können. Lange sah es nach einem Doppelsieg für die Rüsselsheimer aus. Erst auf der Zielgeraden wurde Sebastian von einem Athleten des TV Hessisch Lichtenau angegriffen und verlor dieses Duell um vier Zehntelsekunden, während Noah die Führung behaupten konnte. Nichtsdestotrotz haben beide mit Zeiten von 2:50,91min und 2:51,79min sehr starke Leistungen erbracht und konnten sich am Ende eines langen Wettkampftages stolz auf das Siegerpodest stellen.

 

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