Podestplätze für Rüsselsheimer Leichtathleten (Teil2)

Hessischer Vizemeister Block Sprint/Sprung

28.05.2019 – zweiter Schauplatz Hessischer Meisterschaften war in Flieden. Es standen die Hessischen Blockmehrkämpfe für die Jugend U16 und U14 an. Insgesamt zehn Nachwuchssportler der LG gingen hier an den Start. Bei besten äußeren Bedingungen und gut organisiertem Wettkampf war Houssem Ben-Hassine erfolgreichster Athlet. Er gewann in der M13 im Block Sprint/Sprung die Silbermedaille. Dabei konnte er seine Punktzahl von den Südhessischen Meisterschaften in Erbach noch einmal auf 2541 Punkte steigern. Grundlage hierfür waren die zahlreichen Bestleistungen innerhalb seines Wettkampfs. Zwei persönliche Bestleistungen über 75m in 9,89sec und im Speerwurf 35,05m ebneten den Weg. Dazu kamen Mehrkampfbestleistungen im Hochsprung (1,42m) und über die 60m Hürden in 9,45sec. Leider verlor vor allem im Hochsprung, der noch zu den schwächeren Disziplinen gehört fast Hundert Punkte, die letztlich der Rückstand am Ende waren. Am Ende benötigte er auch noch etwas Glück, da er seinen Weitsprung fast noch in den Sand setzte. Nach einem unkonzentrierten ersten Versuch, der ungültig gegeben wurde, und einem zusammengestolperten zweiten Versuch, stand zwar eine Weite, jedoch nur 4,67m. diese Weite war von dem Ziel 5m noch weit entfernt. Der dritte und letzte Sprung war gut, jedoch wieder knapp ungültig. Also begann das zittern. Zum Glück sprangen die Konkurrenten auch keine überragenden Weiten, sodass der Hessische Vizemeistertitel gesichert waren.

 

Nebenbei belegte Houssem mit seinen Mannschafts-kameraden Noah Ogbe (Block Lauf, M13) und Julian Burow (Block Lauf, M12) den fünften Rang in der Mannschafts-wertung. Noah konnte seine Bestleistung aus dem letzten Jahr ebenfalls steigern, da er in Erbach den abschließenden 800m Lauf noch abbrach, stand hier keine Leistung. Eine neue PB lief er über die Hürden in 11,34sec. Gute Leistungen und Mehrkampfbestleistungen erbrachte er darüber hinaus über die 75m, im Weitsprung und über die abschließenden 800m. Er spielte zwar keine Rolle in den Urkundenplätzen, konnte mit dem Mehrkampf und 1864 Punkten sehr zufrieden sein. Beim dritten Athlet in der Mannschaft war das Ergebnis etwas durchwachsener. Im Weitsprung konnte er zwar eine neue Bestleistung springen, auch im Ballwurf war er voll im Soll, in den Sprints kam er jedoch nicht an seine Bestleistungen heran. Somit war im gesamten Mehrkampf keine neue PB mehr möglich.

 

Ebenfalls erfolgreich war in der W15 Victoria Senyuk. In ihrem zweiten Blockmehrkampf konnte sie ihre Bestleistung auf 2205 Punkte steigern. Deutlich steigern konnte sie sich über die 80m Hürden. Hier lief sie mit 15,19sec fast eine halbe Sekunde schneller als in Erbach. Auch im Ballwurf konnte sie sich auf starke 43,5m steigern. Die größte Leistungssteigerung erzielte sie aber tatsächlich auf der 2000m Strecke. Grundlage für die Steigerung um fast 45 Sekunden war die mutige Renngestaltung. Sie lief lange Zeit auf das Ziel 8 Minuten, musste aber am Ende etwas nachlassen. Dennoch die starke Zeit von ihr.

 

Sonntags gingen den die Jungs der U16 an den Start, ebenso wie die Mädchen der U14. In der M14 im Block Lauf waren mit Nikolas Simon und Marlon Weber am Start. Beide erzielten neue Bestleistungen. Nikolas landete damit auf Rang 10, Marlon auf 11. Nikolas lief dabei vor allem ein sehr gutes 2000m Rennen. Er steigerte seine Bestleistung auf 6:58,87min aus dem

letzten Jahr um 8 Sekunden. Seine Zeit vom letzten Mehrkampf in Erbach unterbot er nach einem mutigen Angang um fast eine halbe Minute. Auch in der ungeliebten Disziplin Ballwurf warf er neue Bestleistung von 23,0m. In der Nähe seiner Bestzeit landete er im Weitsprung und über die 100m. Einzig die die Hürden waren diesmal nicht gut, daher verlor er hier viele Punkte. Mannschaftskamerad Marlon Weber konnte sich im Vergleich zum Wettkampf in Erbach über die 100m deutlich verbessern. Vor allem kam er ganz nah an sein Ziel im Ballwurf von 45m heran. Punkte konnte er auch im Weitsprung (4,35m) wieder deutlich zulegen. Genau seine Bestleistungen erreichte er über die Hürden (15,90sec) und über die 2000m (8:04,36min).

 

Bei den jüngeren Mädchen belegte in der W12 Sofia Becker einen sehr guten 9.Platz mit 2003 Punkten. Die Urkundenränge verfehlte sie dabei nur um fünf Punkte. Zuvor konnte sie einige neue Bestleistungen erzielen. Schon zu Beginn des Wettkampfs konnte sie mit der ersten Bestleistung aufstellen. Über die 60m Hürden lief sie fast eine halbe Sekunde schneller als in Erbach. Ebenfalls eine PB konnte sie über die 75m aufstellen, sie lief die. Strecke in 10,98sec. Schneller war sie nur zu Saisonbeginn in Groß-Gerau mit zu starkem Wind. Auch im Weitsprung kommt sie mit dem neuen Anlauf langsam besser zurecht.

 

Hier sprang sie in der U14 eine neue PB mit 3,56m. Mit dem schweren Ball warf sie ebenfalls weiter, auf inzwischen 27,0m. Auch in der letzten Disziplin lief sie noch einmal eine neue Bestleistung überdies 800m in 2:48,26. In der gleichen Altersklasse war Larissa Rippin am Start. Sie erzielte ebenfalls eine neue Bestleistung im Mehrkampf und neue Bestleistungen in den Disziplinen, hatte am Ende aber mit den vorderen Plätzen nichts zu tun. Erfreulich waren aber dennoch vier Bestleistungen beginnend mit den 60m Hürden von 13,48sec und im 75m-Sprint auf 11,65sec. Genauso wie im Ballwurf, wo sie sich auf 22,0m steigerte und über die 800m, die sie in einer Zeit von 2:56,37min lief.

 

Bei den Mädchen der W13 waren mit Clara Hockwin und Marie Weiglein-Alonso ebenfalls zwei unserer Athleten aktiv. Mit 2022 Punkten kam Marie auf den 22. Rang im Mittelfeld. Da sie jedoch im Weitsprung mit 4,45m eine sehr gute neue PB zeigte. Ebenfalls verbesserte zeigte sich Marie auf den Sprintstrecken. Mit 10,87sec über die 75m und 11,24sec über die 60m Hürden geht es weiter aufwärts. In der bei ihrer kriselnden Disziplin, konnte sie durch ihr Training aber Sicherheit gewinnen, sodass sie im Wettkampf noch an der PB scheiterte. Auch im Speer muss weiterhin fleißig trainiert werden. Für Clara war es ein schwieriger Wettkampf. Außer im Hochsprung (1,30m) und im ungeliebten Speerwurf (10,20m) kam sie nicht an ihre Bestleistungen heran.

 

 

Alles in allem war es aber für alle ein guter Wettkampf mit ansprechenden Leistungen und wertvoller Erfahrung auf höheren Wettkämpfen.